Laudatio 2015

 

Liebe Freunde, liebe Künstlerinnen und Künstler, werte Anwesende,

mein Name ist Joachim Geserick. Für die Gruppe tendenzen Berlin begrüße ich Sie auf das Herzlichste zur Kunstausstellung

„Nein, wir wollen Eure Kriege nicht – Eine Bessere Welt ist möglich!“

Wir bedanken uns sehr bei den Veranstaltern, der „jungen Welt“ und dem Verlag 8.Mai, hier in den Räumen der Urania zum zweiten Mal den Besucherinnen und Besuchern der Rosa-Luxemburg Konferenz Kunstwerke präsentieren zu können.

Unser besonderer Dank gilt aber den vielen Künstlerinnen und Künstlern, die keine Mühen und Kosten gescheut haben, für diesen einen Tag diese wunderbare Ausstellung zu gestalten!

Die engagierte und zahlreiche Beteiligung der Kunstschaffenden offenbart das große Interesse und Bedürfnis der Künstlerinnen und Künstler, mit ihrer Arbeit auch in die wichtigen gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen unseres Lebens einzugreifen und Stellung zu beziehen. Wir von der Gruppe tendenzen Berlin wollen uns mit der Organisierung dieser Ausstellung einreihen in den Kreis der vielen Künstlerinnen und Künstler und ihren verschiedenen Organisationen, die als sensible Boten für Frieden und eine bessere Welt wirken. Für eine Welt in wirklicher Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit für jeden einzelnen Menschen auf dieser Welt, egal welcher Hautfarbe, Nationalität, welchen Glaubens, Geschlechts oder welcher sexuellen Orientierung er auch sei.

Etwa 100 Künstler hatten sich zu unserem Thema beworben. Die Jury hatte deswegen entschieden, dass sich möglichst viele Künstlerinnen und Künstler beteiligen können sollten. Zwar konnten nur 42 von ihnen lediglich ein oder zwei Kunstwerke präsentieren, dennoch finden Sie eine ansehnliche Vielfalt unterschiedlicher künstlerischer Interpretationen des Themas. Diese Kunstausstellung soll auch dem besseren Verständnis der Kunstschaffenden untereinander dienen. Wir von der Gruppe tendenzen Berlin möchten ihre informelle Vernetzung und eine gegenseitige bundesweite Unterstützung fördern. Aus diesem Grunde haben wir hier auch 2 Infotafeln vom Friedensatelier, dem Verein „Kunst für Frieden e. V.“, mit ausgestellt. Es freut uns sehr, ein Mitglied dieses Vereins, die Künstlerin Annamalt, begrüßen zu können, die 2014 zur Trägerin eines Friedenspreises ernannt wurde.

Zusammen mit ihrem Partner, dem Künstler Edward Naujok, hat sie für ihr friedenspolitisches Engagement, ihre Bilder und Installationen zur Unterstützung der Friedensbewegung in Rheinland Pfalz diesen Preis am 29.11.2014 in Trier von der Arbeitsgemeinschaft Friedensgruppen in Rheinland-Pfalz erhalten. Wir beglückwünschen beide Künstler zu dieser ehrenvollen Auszeichnung und wünschen ihnen viel Erfolg in ihrer weiteren Arbeit.

Auf mehrfachen Wunsch  wurde zu dieser Ausstellung erstmalig eine Online Galerie eingerichtet, die nun jederzeit besucht werden kann.

Für das Jahr 2016 prüfen wir die Möglichkeit, im Anschluss an die Rosa-Luxemburg-Konferenz die Kunstwerke an einem anderen Ort in Berlin und für eine längere Zeit präsentieren zu können.

Damit komme ich zum Schluss meiner Begrüßung: ich wünsche Ihnen gute Gespräche und viele interessante Eindrücke. Die Kunstwerke können selbstverständlich käuflich erworben werden, bitte sprechen Sie darüber mit den Künstlerinnen und Künstlern.

Vielen Dank auch an Wojtek Jurgiel für die musikalische Begleitung, nun übergebe das Wort an den Berliner Schauspieler, Synchronsprecher und Schriftsteller Reinhard Kuhnert, der Ihnen eine kleine Geschichte von Steffen Trodler vortragen wird.

Viel Vergnügen!

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